January 21, 2010
Privatsphäre? Fehlanzeige.
22:48
Wie Slashdot berichtet, hat ein Mitarbeiter des Onlineportals Facebook ein Interview über die Interna von Facebook gegeben und beleuchtet, was hinter den Kulissen so passiert. So gab es für die Mitarbeiter z.B. ein "Masterpasswort", mit dem man sich in jedes beliebige Facebook Profil einloggen konnte. Dieses Passwort war "Chuck Norris". Sehr sicher. Abgesehen davon, war es den Mitarbeitern wohl auch so, über eingebaute Mechanismen, möglich sich einfach in ein beliebiges Profil einzuloggen. Zwar müssen Mitarbeiter wirklich fundierte Gründe innerhalb der Firma anbringen, wenn sie so etwas taten, aber laut dem Mitarbeiter gab es mehr als nur einen Kollegen, der "unautorisiert" in den Tiefen von fremden Profilen rum geschnuppert hat.
Des Weiteren speichert Facebook *jede* Handlung die ein Benutzer im Portal ausführt. Ändert man also irgendwelche persönlichen Daten, Bilder, oder ähnliches, wird zwar das neue Resultat davon den anderen Benutzern angezeigt, aber intern sind sämtliche alten Einträge und Änderungen noch in der Datenbank gespeichert und können abgerufen werden. Zum Beispiel von Mitarbeitern, ggf. anderen Firmen (das wäre dann allerdings illegal und ein ziemlich mieser Zug von Facebook), oder auch von der Staatsmacht.
Diese Infos geben - zumindest mir - genug Grund zur Sorge, wie gut die persönlichen Daten wirklich in diesen Sozialen Netzwerke Portalen aufgehoben sind. Ich denke ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass die Situation bei den Deutschen Pendanten wie StudiVZ, MeinVZ, wer-kennt-wen, usw sehr ähnlich ist. Ich habe bereits vor einiger Zeit die über mich verfügbaren Informationen in diesen Seiten stark auf ein Minimum gekürzt. Beunruhigend ist natürlich, dass alle alten Informationen nach wie vor intern gespeichert sind.
Übrigens ist dies alles auch ein Grund, warum ich hier in diesem Blog nicht mehr viel schreibe. Der Sicherheitsfaktor wird mir so langsam doch etwas zu unsicher, wenn ich hier so über mich und mein Leben schreibe. Anfangs dachte ich mir noch, es ist mir egal, ich bin so wie ich bin und wer ein Problem damit hat, hat Pech. Nun ja, potentielle Arbeitgeber interessieren sich aber nur für die negativen Dinge im Leben und besonders in meiner Branche kann ich davon ausgehen, dass online Präsenzen überprüft werden. Und vieles wird oft auch aus dem Kontext gerissen... Von daher werde ich mich im Netz zukünftig doch etwas bedeckter halten. Was aus dieser Seite hier wird, weiß ich noch nicht sicher. Eine Option wäre, das Blog in ein rein technisches Blog umzuwandeln, wo ich über Dinge aus der Welt der IT schreibe, eher im journalistischen Stil, was nichts mehr mit mir privat zu tun hat. Oder ich nehme die Seite einfach offline, oder ich lasse sie einschlafen, oder ich überlege mir ganz was anderes. Ich weiß es noch nicht, mal schauen.
Des Weiteren speichert Facebook *jede* Handlung die ein Benutzer im Portal ausführt. Ändert man also irgendwelche persönlichen Daten, Bilder, oder ähnliches, wird zwar das neue Resultat davon den anderen Benutzern angezeigt, aber intern sind sämtliche alten Einträge und Änderungen noch in der Datenbank gespeichert und können abgerufen werden. Zum Beispiel von Mitarbeitern, ggf. anderen Firmen (das wäre dann allerdings illegal und ein ziemlich mieser Zug von Facebook), oder auch von der Staatsmacht.
Diese Infos geben - zumindest mir - genug Grund zur Sorge, wie gut die persönlichen Daten wirklich in diesen Sozialen Netzwerke Portalen aufgehoben sind. Ich denke ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass die Situation bei den Deutschen Pendanten wie StudiVZ, MeinVZ, wer-kennt-wen, usw sehr ähnlich ist. Ich habe bereits vor einiger Zeit die über mich verfügbaren Informationen in diesen Seiten stark auf ein Minimum gekürzt. Beunruhigend ist natürlich, dass alle alten Informationen nach wie vor intern gespeichert sind.
Übrigens ist dies alles auch ein Grund, warum ich hier in diesem Blog nicht mehr viel schreibe. Der Sicherheitsfaktor wird mir so langsam doch etwas zu unsicher, wenn ich hier so über mich und mein Leben schreibe. Anfangs dachte ich mir noch, es ist mir egal, ich bin so wie ich bin und wer ein Problem damit hat, hat Pech. Nun ja, potentielle Arbeitgeber interessieren sich aber nur für die negativen Dinge im Leben und besonders in meiner Branche kann ich davon ausgehen, dass online Präsenzen überprüft werden. Und vieles wird oft auch aus dem Kontext gerissen... Von daher werde ich mich im Netz zukünftig doch etwas bedeckter halten. Was aus dieser Seite hier wird, weiß ich noch nicht sicher. Eine Option wäre, das Blog in ein rein technisches Blog umzuwandeln, wo ich über Dinge aus der Welt der IT schreibe, eher im journalistischen Stil, was nichts mehr mit mir privat zu tun hat. Oder ich nehme die Seite einfach offline, oder ich lasse sie einschlafen, oder ich überlege mir ganz was anderes. Ich weiß es noch nicht, mal schauen.
November 7, 2009
KDE Gründer bekommt Bundesverdienstkreuz
14:06
Der Gründer des KDE Projektes, eine Desktopumgebung für Linux basierte Computer (KDE läuft auch unter anderen Systemen, der Einsatzfokus liegt aber auf Linux), bekam gestern Nachmittag das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Dieser Zug hat mich schon ziemlich überrascht. Matthias Ettrich zählt noch nicht gerade zu der Altersklasse, die im Regelfall das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Hinzu kommt, dass Linux noch ein Schattendasein hat, der Linux Desktop umso mehr und dann konkret KDE... Das kennt doch kaum einer, außer die Leute aus der "Szene". Ich bin beeindruckt (dem Artikel nach war Matthias Ettrich das wohl auch, er dachte erst die E-Mail mit der entsprechenden Info sei Spam), aber finde es eine top Sache, dass die entsprechenden Entscheidungsträger der Bundesregierung auch in solche Gefilde eindringen und für allgemeinnützige opensource Programmier- und Organisationsarbeit das Bundesverdienstkreuz verleihen.
Glückwunsch an Matthias Ettrich! :)
Dieser Zug hat mich schon ziemlich überrascht. Matthias Ettrich zählt noch nicht gerade zu der Altersklasse, die im Regelfall das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Hinzu kommt, dass Linux noch ein Schattendasein hat, der Linux Desktop umso mehr und dann konkret KDE... Das kennt doch kaum einer, außer die Leute aus der "Szene". Ich bin beeindruckt (dem Artikel nach war Matthias Ettrich das wohl auch, er dachte erst die E-Mail mit der entsprechenden Info sei Spam), aber finde es eine top Sache, dass die entsprechenden Entscheidungsträger der Bundesregierung auch in solche Gefilde eindringen und für allgemeinnützige opensource Programmier- und Organisationsarbeit das Bundesverdienstkreuz verleihen.
Glückwunsch an Matthias Ettrich! :)
September 25, 2009
Sekundärgeschäft
10:24
Ich bin ja echt zufrieden mit meinem Dell Laptop, ist ein klasse Teil, nur leider hat es vor ein paar Wochen meinen Akku zerlegt. Also, das war ein längerer Prozess, die Akkulaufzeit ging von ursprünglich 2-2,5h ziemlich schnell runter auf 1h, dann 20 Minuten, 5 Minuten, zuletzt hielt es nur noch bis kurz nach dem Anmelden (obwohl der Akku jedes mal voll geladen war) und dann hat powerdevil (der Dienst unter KDE, der den Akkustatus überwacht) immer mal angezeigt, dass gar kein Akku im Laptop sei - obwohl einer drin ist. Letzteres ist nun der Dauerzustand und der Akku gibt gar nichts mehr her.
Da ich aber schon die Möglichkeit haben will, auch ohne Strom mal am Laptop was machen zu können, oder auch nur um innerhalb von Räumen mal die Position zu wechseln, ohne ihn runter fahren zu müssen, habe mich mir als Konsequenz daraus bei Dell einen neuen Akku bestellt. Mir ist ja die Kinnlade runtergeklappt, als ich gesehen habe, was die für so einen schäbigen 6-Zellen Akku haben möchten. Das ist ja Wucher seinesgleichen, die finanzieren sich quasi durch den Verkauf von Akkus. 132,- Euro hat der inkl. Versand gekostet. Echt heftig. Also Leute, geht immer gut mit euren Akkus um und entladet sie niemals tief, so wie ich es getan habe. Spart euch lieber die letzten 15-20 Minuten Akkulaufzeit und schaltet bei 20-30% Akkukapazität ab. Sonst könnt ihr ein halbes Vermögen für einen neuen berappen.
Klar, es gibt auf eBay noch die Angebote aus China, irgendwelche Akkus die den Dell Akkus nachgebaut wurden und nur so um die 30-50 Euro (plus Porto aus Asien) kosten. Aber das sind so pfusch Dinger, da weiß man nie, wann einem das Teil im Schoß explodiert.
Da ich aber schon die Möglichkeit haben will, auch ohne Strom mal am Laptop was machen zu können, oder auch nur um innerhalb von Räumen mal die Position zu wechseln, ohne ihn runter fahren zu müssen, habe mich mir als Konsequenz daraus bei Dell einen neuen Akku bestellt. Mir ist ja die Kinnlade runtergeklappt, als ich gesehen habe, was die für so einen schäbigen 6-Zellen Akku haben möchten. Das ist ja Wucher seinesgleichen, die finanzieren sich quasi durch den Verkauf von Akkus. 132,- Euro hat der inkl. Versand gekostet. Echt heftig. Also Leute, geht immer gut mit euren Akkus um und entladet sie niemals tief, so wie ich es getan habe. Spart euch lieber die letzten 15-20 Minuten Akkulaufzeit und schaltet bei 20-30% Akkukapazität ab. Sonst könnt ihr ein halbes Vermögen für einen neuen berappen.
Klar, es gibt auf eBay noch die Angebote aus China, irgendwelche Akkus die den Dell Akkus nachgebaut wurden und nur so um die 30-50 Euro (plus Porto aus Asien) kosten. Aber das sind so pfusch Dinger, da weiß man nie, wann einem das Teil im Schoß explodiert.
July 19, 2009
Dein Name auf dem Mars
21:09
Die NASA bietet nun jedem die Möglichkeit seinen Namen zum Mars zu schicken. Eingesendete Namen werden auf einem Mikrochip gespeichert, der im neuen Mars Rover verbaut wird, der 2011 zum Mars geschickt wird.
Also, wer Geschichte schreiben will... Los geht's! ;)
Also, wer Geschichte schreiben will... Los geht's! ;)
June 20, 2009
car2go
16:35
Ich muss sagen in Ulm läuft derzeit ein ziemlich cooles Pilotprojekt: car2go. In ganz Ulm stehen insgesamt 200 Smart Fortwo zur Verfügung. Erkennbar an den großen "car2go" aufklebern, kann man sich auf deren Webseite registrieren, muss dann zu deren Zentrale in Ulm, bekommt einen kleinen Chip auf seinen Führerschein geklebt (lässt sich bei Bedarf wieder leicht entfernen) und mit diesem Chip kann man ein beliebiges car2go Auto aktivieren und benutzen. Es wird vom Auflegen des Chips zu Beginn bis Auflegen des Chips zu Ende minutengenau abgerechnet, wie lange das Fahrzeug benutzt wurde. Pro Minute werden dann 19 Cent Gebühr fällig. Pro kompletter Stunde gilt ein Pauschalfahrpreis von 9,90 Euro (eine Stunde würde ansonsten mit den 19Cent/Min rund 11 Euro kosten). Mietet man ein Fahrzeug für einen ganzen Tag, gilt ein Pauschalpreis von 49 Euro (mit den 19Cent/Min wäre man ansonsten bei 274 Euro und mit den 9,90/Std immer noch bei 238 Euro).
In diesem Preis sind sämtliche Kosten enthalten: Verschleiß, Mietgebühr, Versicherung, Steuer, Kraftstoff. Tanken muss man nicht, wird im Regelfall von Personal gemacht. Sollte der Tank doch mal leer gehen, liegt im Handschuhfach eine Tankkarte von Shell, mit der kostenlos getankt werden kann. Ein Navi ist in den Autos auch noch verbaut.
Sollte man zum Einkaufen fahren, kann man das Auto auch blocken, sodass niemand mit dem Auto einfach wegfahren kann. Allerdings zahlt man für die geblockte Zeit weiterhin die entsprechende Gebühr. Sollte ein Fahrzeug mal nicht in der Nähe sein, kann man via Handy oder Internet ein Fahrzeug Buchen (eine gewisse Vorlaufzeit muss man den Leuten von car2go natürlich geben) und ein car2go wird von dem Unternehmen dann in einer Entfernung von maximal 3 Minuten Fußweg geparkt. Sehr komfortabel.
Ich finde das ganze ist ein sehr, sehr geniales Konzept. Die Autos können überall in der Stadt geparkt werden (wo parken erlaubt ist), oder sogar auf speziell gekennzeichneten car2go Stellplätzen - wo sonst kein Auto parken darf. Die Mietgebühr ist für den gelegentlichen Gebrauch auch absolut tragbar. Wenn man sich vorstellt, was ein eigenes Kfz aufs ganze Jahr so kostet... Da bleibt viel Puffer um gelegentlich so ein car2go zu nutzen.
Kleines Exempel: In Ulm kostet der Bus vom Hauptbahnhof an die Kaserne 1,80 Euro. Ein Taxi an die Kaserne kostet rund 10 Euro, fährt man also zu viert, zahlt jeder 2,50 Euro. Die Fahrt vom Bahnhof an die Kaserne dauert rund 10 Minuten, würde also mit car2go 1,90 Euro kosten. Da im Fortwo noch ein Platz für einen weiteren Kamerad ist, wäre man bei unter einem Euro für die Fahrt an die Kaserne. Dort angekommen, kann man das Auto einfach vor der Kaserne auf den Parkplätzen parken und die Sache ist erledigt. Der nächste Soldat der noch rüber in den Supermarkt will, etwas einzukaufen, freut sich über die vorhandenen car2go. Preislich schlägt man damit das Taxi um Längen und man fährt sogar günstiger als der Stadtbus! Und das ohne von Haltestelle zu Haltestelle zu Pendeln...
Meiner Ansicht nach ist das ganze also ein großartiges Konzept und ich hoffe, dass es in Deutschland auf jeden Fall auf weitere Städte ausgeweitet wird. Im Moment ist car2go nur in Ulm verfügbar und Mercedes plant im Herbst das ganze nach Austin, Texas (USA) auszuweiten. Ich hoffe Frankfurt, Darmstadt & Co. werden schnellstmöglich folgen :).
In diesem Preis sind sämtliche Kosten enthalten: Verschleiß, Mietgebühr, Versicherung, Steuer, Kraftstoff. Tanken muss man nicht, wird im Regelfall von Personal gemacht. Sollte der Tank doch mal leer gehen, liegt im Handschuhfach eine Tankkarte von Shell, mit der kostenlos getankt werden kann. Ein Navi ist in den Autos auch noch verbaut.
Sollte man zum Einkaufen fahren, kann man das Auto auch blocken, sodass niemand mit dem Auto einfach wegfahren kann. Allerdings zahlt man für die geblockte Zeit weiterhin die entsprechende Gebühr. Sollte ein Fahrzeug mal nicht in der Nähe sein, kann man via Handy oder Internet ein Fahrzeug Buchen (eine gewisse Vorlaufzeit muss man den Leuten von car2go natürlich geben) und ein car2go wird von dem Unternehmen dann in einer Entfernung von maximal 3 Minuten Fußweg geparkt. Sehr komfortabel.
Ich finde das ganze ist ein sehr, sehr geniales Konzept. Die Autos können überall in der Stadt geparkt werden (wo parken erlaubt ist), oder sogar auf speziell gekennzeichneten car2go Stellplätzen - wo sonst kein Auto parken darf. Die Mietgebühr ist für den gelegentlichen Gebrauch auch absolut tragbar. Wenn man sich vorstellt, was ein eigenes Kfz aufs ganze Jahr so kostet... Da bleibt viel Puffer um gelegentlich so ein car2go zu nutzen.
Kleines Exempel: In Ulm kostet der Bus vom Hauptbahnhof an die Kaserne 1,80 Euro. Ein Taxi an die Kaserne kostet rund 10 Euro, fährt man also zu viert, zahlt jeder 2,50 Euro. Die Fahrt vom Bahnhof an die Kaserne dauert rund 10 Minuten, würde also mit car2go 1,90 Euro kosten. Da im Fortwo noch ein Platz für einen weiteren Kamerad ist, wäre man bei unter einem Euro für die Fahrt an die Kaserne. Dort angekommen, kann man das Auto einfach vor der Kaserne auf den Parkplätzen parken und die Sache ist erledigt. Der nächste Soldat der noch rüber in den Supermarkt will, etwas einzukaufen, freut sich über die vorhandenen car2go. Preislich schlägt man damit das Taxi um Längen und man fährt sogar günstiger als der Stadtbus! Und das ohne von Haltestelle zu Haltestelle zu Pendeln...
Meiner Ansicht nach ist das ganze also ein großartiges Konzept und ich hoffe, dass es in Deutschland auf jeden Fall auf weitere Städte ausgeweitet wird. Im Moment ist car2go nur in Ulm verfügbar und Mercedes plant im Herbst das ganze nach Austin, Texas (USA) auszuweiten. Ich hoffe Frankfurt, Darmstadt & Co. werden schnellstmöglich folgen :).
March 2, 2009
UMTS Datenkomprimierung
20:08
Ich benutze nun seit ca. Mitte der Grundausbildung UMTS damit ich unterwegs über meinen Laptop online sein kann. Dabei ist mir schon mehrfach aufgefallen, dass manche Bilder über die URL http://1.2.3.4/bmi/irgendwas/bild.jpg verlinkt waren. Das hatte mich schon immer verwirrt, habe es aber nicht weiter beachtet, da alles funktionierte.
Was mir ebenfalls auffiel, war, dass einige Javascript Sachen auf Webseiten nicht mehr funktionierten. Anfangs dachte ich, auf den Seiten wäre gerade akut ein Problem vorhanden, bis ich mehrmals das Problem via UMTS, aber nie über den heimischen Kabelanschluss hatte. Da ich zusätzlich noch unter dieser 1.2.3.4. IP verlinkten URL komische Javascript Dateien in sämtlichen der von mir aufgerufenen Webseiten fand, wurde ich vollends misstrauisch. Ich bediente mich also Google und versuchte herauszufinden was es mit all den Phänomenen auf sich hatte, die nur bei UMTS-Benutzung auftraten.
Die Lösung war eigentlich recht schnell gefunden und wird im Netz mehrfach erläutert. Die Anbieter (soweit ich das überblicke alle großen, also T-Mobile, E-Plus, o2, Vodafone, etc) pfuschen im TCP Stream der UMTS Nutzer rum und verändern mehrere Sachen:
Mit allen Punkten würde ich ja noch mit mir streiten lassen. Es wird zwar bei einem Service den ich monatlich mit teurem Geld bezahle in meinen Informationen rumgepfuscht, beeinflusst mein Surfen aber nicht gravierend. Der letzte Punkt hat allerdings zur Folge, dass aufgrund zu vieler entfernter Leerzeichen und Zeilenumbrüche sehr viel Javascript auf verschiedenen Seiten einfach nicht mehr funktioniert. Damit werden Seiten oder teile davon völlig unbenutzbar. Dies stellt also ein gravierenden Eingriff in meine Möglichkeiten dar, das Internet zu benutzen.
Im Internet las ich von verschiedenen Lösungsansätzen:
All diese Lösungsansätze funktionierten bei mir entweder nicht, waren nicht durchführbar (unter Linux keine T-Mobile Verbindungssoftware), oder waren mir einfach zu aufwändig. Manche dieser und auch weitere Methoden werden z.B. hier beschrieben.
Ich probierte etwas anderes aus: Der Server, auf dem dieses Blog hier liegt, ist an sich recht fix und wir haben auch viel Bandbreite noch frei. Also richtete ich mir an unserem geschlossenen Proxy auf dem Server einen Account ein und konfigurierte mein Firefox so, diesen Proxy von unserem Server zu verwenden (der Proxy ist anonymous, macht sich also als Proxy sichtbar, leitet aber nicht die originale IP des eigentlichen Requesters weiter). Dann leerte ich noch den Browsercache und schaute mal wie es sich so mit zwischengeschaltetem Proxy surfen lässt.
Siehe da: Keine komprimierten Bilder mehr, keine bmi.js Dateien auf Webseiten eingebunden und keine entfernten Leerzeichen und Zeilenumbrüche mehr und damit funktionierendes Javascript auf allen Seiten.
Diese Art des Eingriffs in den Datenstream der Nutzer, der nun wirklich keinen näheren legalen Nutzen hat (wie z.B. das Blocken von P2P Traffic in Amerika, wobei selbst das eigentlich unzumutbar ist), stellt meiner Meinung nach eine grobe Fehlentscheidung des entsprechenden Managements bei den Anbietern da. Es wird immenser Schaden mit geringem Vorteil erreicht. Alle Anbieter haben sowieso eine 5GB/Monat Trafficgrenze, ab der das UMTS auf GPRS gedrosselt wird. Wenn nichts komprimiert und entfernt wird, wird diese Grenze nunmal schneller erreicht, was soll's?. Dafür funktioniert wenigstens das Internet und das ist mir wesentlich mehr wert. Abgesehen davon zahlen wir für diesen Service und zwar nicht zu wenig, bei lediglich 5GB/Monat.
Was mir ebenfalls auffiel, war, dass einige Javascript Sachen auf Webseiten nicht mehr funktionierten. Anfangs dachte ich, auf den Seiten wäre gerade akut ein Problem vorhanden, bis ich mehrmals das Problem via UMTS, aber nie über den heimischen Kabelanschluss hatte. Da ich zusätzlich noch unter dieser 1.2.3.4. IP verlinkten URL komische Javascript Dateien in sämtlichen der von mir aufgerufenen Webseiten fand, wurde ich vollends misstrauisch. Ich bediente mich also Google und versuchte herauszufinden was es mit all den Phänomenen auf sich hatte, die nur bei UMTS-Benutzung auftraten.
Die Lösung war eigentlich recht schnell gefunden und wird im Netz mehrfach erläutert. Die Anbieter (soweit ich das überblicke alle großen, also T-Mobile, E-Plus, o2, Vodafone, etc) pfuschen im TCP Stream der UMTS Nutzer rum und verändern mehrere Sachen:
- Es wird fremdes Javascript in jede Webseite injected
- Bilder werden stärker komprimiert (Qualität leidet stark)
- HTML, CSS und ähnlicher Code werden von Leerzeichen und Zeilenumbrüchen bereinigt
Mit allen Punkten würde ich ja noch mit mir streiten lassen. Es wird zwar bei einem Service den ich monatlich mit teurem Geld bezahle in meinen Informationen rumgepfuscht, beeinflusst mein Surfen aber nicht gravierend. Der letzte Punkt hat allerdings zur Folge, dass aufgrund zu vieler entfernter Leerzeichen und Zeilenumbrüche sehr viel Javascript auf verschiedenen Seiten einfach nicht mehr funktioniert. Damit werden Seiten oder teile davon völlig unbenutzbar. Dies stellt also ein gravierenden Eingriff in meine Möglichkeiten dar, das Internet zu benutzen.
Lösungen
Im Internet las ich von verschiedenen Lösungsansätzen:
- User-Agent des Browsers ändern
- Kompression in der Verbindungssoftware des Anbieters deaktiveren
- Die IP 1.2.3.4 über das Firefox AdBlock Plugin blocken
- Die HTTP-Header beim Senden von Seiten modifizieren
All diese Lösungsansätze funktionierten bei mir entweder nicht, waren nicht durchführbar (unter Linux keine T-Mobile Verbindungssoftware), oder waren mir einfach zu aufwändig. Manche dieser und auch weitere Methoden werden z.B. hier beschrieben.
Ich probierte etwas anderes aus: Der Server, auf dem dieses Blog hier liegt, ist an sich recht fix und wir haben auch viel Bandbreite noch frei. Also richtete ich mir an unserem geschlossenen Proxy auf dem Server einen Account ein und konfigurierte mein Firefox so, diesen Proxy von unserem Server zu verwenden (der Proxy ist anonymous, macht sich also als Proxy sichtbar, leitet aber nicht die originale IP des eigentlichen Requesters weiter). Dann leerte ich noch den Browsercache und schaute mal wie es sich so mit zwischengeschaltetem Proxy surfen lässt.
Siehe da: Keine komprimierten Bilder mehr, keine bmi.js Dateien auf Webseiten eingebunden und keine entfernten Leerzeichen und Zeilenumbrüche mehr und damit funktionierendes Javascript auf allen Seiten.
Diese Art des Eingriffs in den Datenstream der Nutzer, der nun wirklich keinen näheren legalen Nutzen hat (wie z.B. das Blocken von P2P Traffic in Amerika, wobei selbst das eigentlich unzumutbar ist), stellt meiner Meinung nach eine grobe Fehlentscheidung des entsprechenden Managements bei den Anbietern da. Es wird immenser Schaden mit geringem Vorteil erreicht. Alle Anbieter haben sowieso eine 5GB/Monat Trafficgrenze, ab der das UMTS auf GPRS gedrosselt wird. Wenn nichts komprimiert und entfernt wird, wird diese Grenze nunmal schneller erreicht, was soll's?. Dafür funktioniert wenigstens das Internet und das ist mir wesentlich mehr wert. Abgesehen davon zahlen wir für diesen Service und zwar nicht zu wenig, bei lediglich 5GB/Monat.
April 13, 2008
Endlich wieder ein gescheiter Laptop
17:59
Am Dienstag kam ich von der Schule und fand eine Notiz von UPS im Briefkasten, dass man leider niemand für das Paket angetroffen habe. Entweder probieren die es am nächsten Tag nochmal oder ich rufe an und hole es noch am selben Abend ab. Da sich das Spielchen am nächsten Tag vermutlich wiederholt hätte, habe ich angerufen und gesagt, dass ich es abhole.
"Ja, dann kommen sie bitte zwischen 19-20 Uhr nach Frankfurt Fechenheim, in die Robert-Bosch-Str. 4"
Nach FRANKFURT um ein Paket zu holen?! Na ja, seis drum. Das mache ich allerdings nie mehr. Von der 661 runter auf die Hanauer gegen 19:10? Keine Chance. Alles voll bis Oberlippe-Unterkante. Also bin ich weiter gefahren, nächste Ausfahrt raus und wieder andersrum auf die Autobahn drauf, in der Hoffnung dass von der Seite weniger Andrang ist. Wäre sicherlich auch ganz gut geworden, wenn ich nicht die Ausfahrt auf die Hanauer verpasst hätte... ^^ Na ja, bin dann irgendwie hintenrum nach Frankfurt reingekommen, Navi sei dank.
Abends hatte ich dann noch ein paar Treffen also konnte ich mich erst so ab 22-23 Uhr dem Laptop widmen. Die nächste Zeit lief in etwa so ab:
Dienstag Abends:
Mit der Gentoo LiveCD von 2007 versuchen Gentoo zu installieren. Klappt die ganze Zeit nicht; Grafikkarte nicht erkannt, Netzwerk und WLAN nicht erkannt, nur Ärger.
Mittwoch:
Alles wieder runtergeschmissen, LiveCD 2008.0 Beta1 runtergeladen und damit probiert. Sehr schön, LiveCD erkennt alles. Mein eigener Kernel allerdings nicht (KERNEL PANIC! lässt grüßen). Hm. Na ja, irgendwann in der Nacht hatte ich dann den fehlenden Treiber ausfindig gemacht und auch mein eigener Kernel ging.
Donnerstag:
Die Hälfte des Tages damit verbracht, das WLAN zum Laufen zu kriegen. Tja, kann nicht funktionieren, wenn man nicht richtig liest und ständig versucht Treiber für eine völlig andere Karte zu installieren.
Als ich es dann hatte, restliche Zeit mit Kleinigkeiten verbracht (WPA Verschlüsselung einrichten, Ethernet, Maus-, Tastatur-, Grafikkartentreiber in Xorg konfigurieren.
Freitag:
Am Freitag hatte ich dann endlich mein KDE, also meine grafische Oberfläche laufen. Sämtliche Backups eingespielt, Sound-Treiber ausgetauscht gegen die Entwicklungsversion weil in der Alten mein Mikro nicht funktioniert und die ganzen Programme eingerichtet (IRC, IM, EMail, Browser, etc).
Jetzt läuft wenigstens alles, was ich brauche. Das interne Mikro geht noch nicht (Treiber unterstützen es auch noch nicht), Fingerabdruckscanner geht nicht (benutze ich auch nicht), Webcam geht noch nicht (habe ich vor noch zu konfigurieren) und die Mediatasten am Laptop sind noch funktionslos (werde ich auch noch konfigurieren).
Alles in Allem bin ich mit dem XPS M1530 auf jeden Fall sehr zufrieden. Flotte Maschine auch wenn die Grafikkarte nur Mittelklasse ist, leichtes Gerät, gestochen scharfes Display, wird nicht so heiß wie der Vorgänger (nicht annähernd so heiß), sieht stylisch aus und das Gehäuse ist wesentlich robuster und qualitativer verarbeitet.
Endlich wieder an nem richtigen Gerät sitzen! :)
"Ja, dann kommen sie bitte zwischen 19-20 Uhr nach Frankfurt Fechenheim, in die Robert-Bosch-Str. 4"
Nach FRANKFURT um ein Paket zu holen?! Na ja, seis drum. Das mache ich allerdings nie mehr. Von der 661 runter auf die Hanauer gegen 19:10? Keine Chance. Alles voll bis Oberlippe-Unterkante. Also bin ich weiter gefahren, nächste Ausfahrt raus und wieder andersrum auf die Autobahn drauf, in der Hoffnung dass von der Seite weniger Andrang ist. Wäre sicherlich auch ganz gut geworden, wenn ich nicht die Ausfahrt auf die Hanauer verpasst hätte... ^^ Na ja, bin dann irgendwie hintenrum nach Frankfurt reingekommen, Navi sei dank.
Abends hatte ich dann noch ein paar Treffen also konnte ich mich erst so ab 22-23 Uhr dem Laptop widmen. Die nächste Zeit lief in etwa so ab:
Dienstag Abends:
Mit der Gentoo LiveCD von 2007 versuchen Gentoo zu installieren. Klappt die ganze Zeit nicht; Grafikkarte nicht erkannt, Netzwerk und WLAN nicht erkannt, nur Ärger.
Mittwoch:
Alles wieder runtergeschmissen, LiveCD 2008.0 Beta1 runtergeladen und damit probiert. Sehr schön, LiveCD erkennt alles. Mein eigener Kernel allerdings nicht (KERNEL PANIC! lässt grüßen). Hm. Na ja, irgendwann in der Nacht hatte ich dann den fehlenden Treiber ausfindig gemacht und auch mein eigener Kernel ging.
Donnerstag:
Die Hälfte des Tages damit verbracht, das WLAN zum Laufen zu kriegen. Tja, kann nicht funktionieren, wenn man nicht richtig liest und ständig versucht Treiber für eine völlig andere Karte zu installieren.
Als ich es dann hatte, restliche Zeit mit Kleinigkeiten verbracht (WPA Verschlüsselung einrichten, Ethernet, Maus-, Tastatur-, Grafikkartentreiber in Xorg konfigurieren.
Freitag:
Am Freitag hatte ich dann endlich mein KDE, also meine grafische Oberfläche laufen. Sämtliche Backups eingespielt, Sound-Treiber ausgetauscht gegen die Entwicklungsversion weil in der Alten mein Mikro nicht funktioniert und die ganzen Programme eingerichtet (IRC, IM, EMail, Browser, etc).
Jetzt läuft wenigstens alles, was ich brauche. Das interne Mikro geht noch nicht (Treiber unterstützen es auch noch nicht), Fingerabdruckscanner geht nicht (benutze ich auch nicht), Webcam geht noch nicht (habe ich vor noch zu konfigurieren) und die Mediatasten am Laptop sind noch funktionslos (werde ich auch noch konfigurieren).
Alles in Allem bin ich mit dem XPS M1530 auf jeden Fall sehr zufrieden. Flotte Maschine auch wenn die Grafikkarte nur Mittelklasse ist, leichtes Gerät, gestochen scharfes Display, wird nicht so heiß wie der Vorgänger (nicht annähernd so heiß), sieht stylisch aus und das Gehäuse ist wesentlich robuster und qualitativer verarbeitet.
Endlich wieder an nem richtigen Gerät sitzen! :)

