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April 19, 2010

Das Flugverbot schlägt um sich...

13:29
...denn nicht nur Urlauber und das Logistikwesen sind von der Sperrung betroffen, sondern auch die Universitäten, die aufgrund des Flugverbots ihre Lehre nicht fortführen können.

So ist seit heute im E-Learning Portal der TU Darmstadt zur Veranstaltung Arbeitsrecht zu lesen:

Aufgrund der Schließung des europäischen Flugverkehrs muss die heutige Veranstaltung leider ausfallen.


Nun gut, dann habe ich heute halt gar keine Uni ;)

March 22, 2010

Verkaufe Hülsta Sofabett, 90x210 (Überlänge)

18:42
Da ich nach dem Auszug in meine Wohnung nun ein seperates Sofa und ein seperates Bett habe, benötige ich mein altes Sofabett nicht mehr.

Zum Bett:
Verkauft wird das komplette Sofabett, also inkl. Hülsta Rahmen, Hülsta Lattenrost, Allergikermatratze, 2 Rückenlehnen, 1 Bettkasten, 2 Polsterrollen und ein rundes Kissen.
Bei einer der Rückenlehnen sind zwei von den schwarzen Gummiringen leider kaputt gegangen. Das Bett an sich ist noch in gutem Zustand und hat nur ein paar kleinere Macken am Lack, die nicht besonders auffallen.

Die Liegefläche beträgt 90x210cm, ist damit also für große Menschen geeignet. Der Rahmen misst ca. 113x232cm.
Die Bezüge von Matratze, Polsterrollen und Kissen lassen sich per Reißverschluss abnehmen und waschen.

Der Neupreis lag bei 4.582 DM, Rechnung ist noch vorhanden. Ich verkaufe das Sofabett nun für 300 Euro. Es kann natürlich gerne vor dem Kauf auch besichtigt werden.

Da Bilder mehr sagen, als tausend Worte, hier zwei Aufnahmen:
Sofabett 1
Sofabett 2

Falls jemand also gerade auf der Suche ist, oder jemanden kennt, der so etwas benötigt, meldet euch bei mir! E-Mail Adressen: sjuengling@gmail.com oder hijacker@gmx.net

March 16, 2010

Nichtraucherschutz in Hessen gelockert

18:46
Nachdem bereits einige andere Bundesländer den Nichtraucherschutz in der Gastronomie gelockert haben, folgt nun auch Hessen (jaja, die Meldung hat auch schon ein paar Tage auf dem Buckel, ich weiß ;) ).

In Kneipen die nicht größer sind als 75qm und wenn dort nur einfach Speisen serviert werden, darf ab sofort wieder uneingeschränkt geraucht werden.

Schade, muss ich sagen. Ich fand es gut, dass Klamotten nicht mehr nach jedem Abend des Weggehens bestialisch nach Qualm gestunken haben. Und die Auflage an die Art des angebotenen Essens zu koppeln finde ich auch nicht sonderlich sinnvoll - in erstere Linie geht es ja um den gesundheitlichen Schutz der Nichtraucher. Der Qualm ist nicht mehr oder weniger schädlich, wenn dabei ein "richtiges" Mahl zu sich genommen wird. Dabei geht es höchstens um einen Nebeneffekt des Wohlbefindens.

Nun ja, so manche Kneipe mag sich nun wieder mehr Kundschaft erfreuen... oder auch nicht? Vielleicht haben sich die meisten Menschen ja schon daran gewöhnt, für eine Zigarette kurz vor die Tür zu treten.
Ist die neue Regelung vielleicht relevant für so manche Neueröffnung in Egelsbach?. Da ich noch nie in jener Lokalität war, kann ich nicht sagen, ob diese von der 75qm Regelung profitiert ;).

March 2, 2010

Fairness

02:19
Es wird mir die letzten Tage immer mehr bewusst, was für eine krasse Schieflage im Wertesystem der deutschen Politik liegt. Es wird mir immer bewusster, warum die ganzen anderen Studenten so vehement protestieren und auf die Straße gehen und mehr Unterstützung für studierende fordern. So richtig bewusst wird einem all das nur, wenn man selbst in der Situation steckt.

Unser Staat mit seinem tollen Sozialsystem unterstützt *jeden* Bürger, der keine Arbeit hat. Anfangs sehr großzügig mit monatlichen Zahlungen die sich am vorigen Gehalt ausrichten und nach einiger Zeit zu einem Pauschalsatz. Völlig in Ordnung. Wir sind ein Sozialstaat, ich finde es gut, dass unsere Bürger aufgefangen werden, wenn ihnen unverschuldet der Arbeitsplatz gestrichen wird o.ä.
Ich finde es auch gut, dass Menschen auch dauerhaft unterstützt werden, wenn sie keinen Job finden. Manchmal steckt man einfach nicht drin, bekommt keinen anderen Job, ... was auch immer.
Allerdings haben wir immer noch keine funktionierenden Mechanismen, um die schwarzen Schafe auszusortieren, bzw anders zu behandeln. Es gibt genügend - und ja, es gibt sie, ich kenne sie auch selbst und rede nicht von Theorien die man sich so erzählt - Gammler, Asoziale, faule Menschen, denen ihr Hartz IV ausreicht, die wissend dem Staat auf der Tasche liegen und die alles versuchen, um weiterhin Hartz IV beziehen zu können und nicht arbeiten zu gehen. Es wird Wohngeld bezogen, man hat also in der Beziehung keinerlei Ausgaben und die 300-400 Euro die man dann jeden Monat zusätzlich bekommt reichen ja völlig zum Leben. Was will man mehr? Auf Kosten von Vater Staat liegt man den ganzen Tag auf dem Sofa, raucht 4 Päckchen Zigaretten, trinkt 5 Dosen Bier über den Tag und lebt so Tag für Tag in den Tag hinein. Das Ganze lässt man sich schön vom Staat bezahlen... Nein, Entschuldigung, nicht vom Staat, sondern von der Gesellschaft. Von jedem einzelnen von uns. Von unseren Steuern, von dem Geld was wir erarbeiten und anteilig abgeben lassen es sich diese Menschen gut gehen. Ohne einen Finger zu krümmen.

Auf der anderen Seite haben wir junge, aufstrebende Menschen. Menschen, die eine Zukunft haben, ein Ziel verfolgen, voller Elan sind, etwas erreichen und bewirken wollen. Für sich und für die Gesellschaft. Wir Studenten sind - ich will jetzt wirklich nicht elitär klingen und nicht-studierte auch keineswegs herunterstufen! - Menschen, die Deutschland zum (mittlerweile ja leider nicht mehr) Exportweltmeister gemacht haben. Made in Germany! Das hieß mal was. Es heißt auch heute noch was. Unsere Deutschen Ingenieure, Informatiker, Betriebs- und Volkswirte unsere Ärzte und andere Wissenschaftler. Wir tragen fundamental zu dem Erfolg bei, den Deutschland auf dieser Welt genießt. Die Studenten sind bereit, nach der Schulausbildung noch einige weitere Jahre in Ausbildung zu investieren, um das Ausbildungsniveau zu erreichen um entsprechende Arbeit leisten zu können. Wir nehmen mindestens 3, meistens 7-8 Jahre Lohnausfall in Kauf, in der Hoffnung, das später wieder rein zu holen. Deutschland braucht uns und wir arbeiten dafür, wir tun etwas.
Ich sehe es an mir selbst. Um mal mit dem Mythos "die haben doch eh 2x im Jahr 2-3 Monate Semesterferien... Faules Pack!" aufzuräumen: Ich habe die letzten 3 Wochen Vollzeit damit verbracht, mit den Kommilitonen aus meiner Projektgruppe in Informatik an dem Informatikprojekt zu arbeiten. Das Projekt fließt mit in die Endnote ein. Drei Wochen Vollzeit haben wir daran gearbeitet, uns angestrengt und die Köpfe zermartert, wie so einiges umzusetzen ist. Natürlich konnten wir überwiegend von zu Hause aus arbeiten - gearbeitet werden musste trotzdem. Dazu kamen noch ein paar Meetings in Darmstadt an der Uni, um weitere Vorgehen und Probleme zu besprechen.
Seit 2 Tagen habe ich mein Kontingent für das Informatikprojekt erbracht und weitgehend alles fertiggestellt. Seitdem lerne ich für die nächsten zwei Klausuren am 10. und 11. März (merke: Wir haben im Februar auch bereits 2 Klausuren geschrieben, für die meine Zeit vor dem Projekt drauf ging). Seit 2 Tagen lerne ich also für zwei ziemlich heftige Fächer, Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und Mathematik. Ich habe Sonntag 6 Stunden hinter den Büchern gehangen und gestern auch wieder. Ich lerne auch Abends, bis 22-24 Uhr und gehe anschließend ins Bett. Am nächsten Tag raus, kurz schauen was es im Netz so neues gibt, eine Stunde Sport machen und wieder hinter die Bücher. So ähnlich wird es bis ende März gehen (letzte Klausur am 29.03.) und ja, in der Tat - die Vorlesungen beginnen erst am 12. April. Das heißt ich habe knapp 2 Wochen "Semesterferien", in denen ich nichts tun muss. Juhu.

Halt, nein... Da kommt ja wieder der Anfang dieses Textes ins Spiel. Wir unterstützen ja jeden arbeitsunwilligen Arbeitslosen, aber nicht unsere Studenten. Deutschland bietet ja perfekte finanzielle Unterstützung für studierende: BAföG!
Schön wäre es.

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January 21, 2010

Privatsphäre? Fehlanzeige.

22:48
Wie Slashdot berichtet, hat ein Mitarbeiter des Onlineportals Facebook ein Interview über die Interna von Facebook gegeben und beleuchtet, was hinter den Kulissen so passiert. So gab es für die Mitarbeiter z.B. ein "Masterpasswort", mit dem man sich in jedes beliebige Facebook Profil einloggen konnte. Dieses Passwort war "Chuck Norris". Sehr sicher. Abgesehen davon, war es den Mitarbeitern wohl auch so, über eingebaute Mechanismen, möglich sich einfach in ein beliebiges Profil einzuloggen. Zwar müssen Mitarbeiter wirklich fundierte Gründe innerhalb der Firma anbringen, wenn sie so etwas taten, aber laut dem Mitarbeiter gab es mehr als nur einen Kollegen, der "unautorisiert" in den Tiefen von fremden Profilen rum geschnuppert hat.

Des Weiteren speichert Facebook *jede* Handlung die ein Benutzer im Portal ausführt. Ändert man also irgendwelche persönlichen Daten, Bilder, oder ähnliches, wird zwar das neue Resultat davon den anderen Benutzern angezeigt, aber intern sind sämtliche alten Einträge und Änderungen noch in der Datenbank gespeichert und können abgerufen werden. Zum Beispiel von Mitarbeitern, ggf. anderen Firmen (das wäre dann allerdings illegal und ein ziemlich mieser Zug von Facebook), oder auch von der Staatsmacht.

Diese Infos geben - zumindest mir - genug Grund zur Sorge, wie gut die persönlichen Daten wirklich in diesen Sozialen Netzwerke Portalen aufgehoben sind. Ich denke ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass die Situation bei den Deutschen Pendanten wie StudiVZ, MeinVZ, wer-kennt-wen, usw sehr ähnlich ist. Ich habe bereits vor einiger Zeit die über mich verfügbaren Informationen in diesen Seiten stark auf ein Minimum gekürzt. Beunruhigend ist natürlich, dass alle alten Informationen nach wie vor intern gespeichert sind.

Übrigens ist dies alles auch ein Grund, warum ich hier in diesem Blog nicht mehr viel schreibe. Der Sicherheitsfaktor wird mir so langsam doch etwas zu unsicher, wenn ich hier so über mich und mein Leben schreibe. Anfangs dachte ich mir noch, es ist mir egal, ich bin so wie ich bin und wer ein Problem damit hat, hat Pech. Nun ja, potentielle Arbeitgeber interessieren sich aber nur für die negativen Dinge im Leben und besonders in meiner Branche kann ich davon ausgehen, dass online Präsenzen überprüft werden. Und vieles wird oft auch aus dem Kontext gerissen... Von daher werde ich mich im Netz zukünftig doch etwas bedeckter halten. Was aus dieser Seite hier wird, weiß ich noch nicht sicher. Eine Option wäre, das Blog in ein rein technisches Blog umzuwandeln, wo ich über Dinge aus der Welt der IT schreibe, eher im journalistischen Stil, was nichts mehr mit mir privat zu tun hat. Oder ich nehme die Seite einfach offline, oder ich lasse sie einschlafen, oder ich überlege mir ganz was anderes. Ich weiß es noch nicht, mal schauen.

November 7, 2009

KDE Gründer bekommt Bundesverdienstkreuz

14:06
Der Gründer des KDE Projektes, eine Desktopumgebung für Linux basierte Computer (KDE läuft auch unter anderen Systemen, der Einsatzfokus liegt aber auf Linux), bekam gestern Nachmittag das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Dieser Zug hat mich schon ziemlich überrascht. Matthias Ettrich zählt noch nicht gerade zu der Altersklasse, die im Regelfall das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. Hinzu kommt, dass Linux noch ein Schattendasein hat, der Linux Desktop umso mehr und dann konkret KDE... Das kennt doch kaum einer, außer die Leute aus der "Szene". Ich bin beeindruckt (dem Artikel nach war Matthias Ettrich das wohl auch, er dachte erst die E-Mail mit der entsprechenden Info sei Spam), aber finde es eine top Sache, dass die entsprechenden Entscheidungsträger der Bundesregierung auch in solche Gefilde eindringen und für allgemeinnützige opensource Programmier- und Organisationsarbeit das Bundesverdienstkreuz verleihen.

Glückwunsch an Matthias Ettrich! :)

September 12, 2009

Tag der Programmierer

23:43
Russlands Präsident, Medvedev, hat für das Land einen neuen Feiertag eingeführt: Der Tag der Programmierer.

Der Tag der Programmierer findet nun immer am 256. Tag jedes Jahres statt, also am 13. September und im Schaltjahr am 12. September. Der 256. Tag im Jahr ist schon seit geraumer Zeit "inoffiziell" Weltweit der insgeheime Feiertag für die Programmierergemeinde. Es ist zumindest "ihr" (oder auch "unser" (:) Tag. Frei gibt's ja leider nicht, außer jetzt in Russland. Warum am 256. Tag im Jahr? Nun ja, die 256 hat diverse Bedeutungen im Umgang mit Computern und Programmierung. Es ist außerdem der höchste Wert der 2er Potenz mit einem Wert kleiner als 365 (Anzahl Tage im Jahr).

Russland hat's drauf :).
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